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Spielbericht vom Sa, 02.04.22 (He-1)
Toros gegen Südwest Baskets Wuppertal 45:53 (31:33)
Toros verteidigen mit dem Herzen eines Löwen den eigenen Korb, vergessen aber darüber im Angriff sich zu belohnen und unterliegen am Ende dem Aufstiegsaspiranten aus Wuppertal mit 45:53.
Eigentlich kann und will es keiner mehr hören, aber Corona hat uns weiterfest im Griff. Zu den Ausfällen auf dem Spielfeld, kommt nun auch noch der Ausfall des Trainers Marc Hartmann hinzu. Und da auch Meik Bassen aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung stand, musste der sportliche Leiter und Damentrainer Nico Schröder einspringen und das Team an der Seitenlinie betreuen.
Mit verändertem Defensivkonzept in die Partie
Das Team um Kapitän „Vule“ Vulevic wusste, dass sie nur eine Chance gegen die Gäste haben werden, wenn sie mit viel Leidenschaft und großem Aufwand in der Verteidigung spielen würden. So änderten sie die Defensiv Strategie für diese Begegnung komplett und switchten alles was der Gegner auf dem Spielfeld machen würde, auch auf die Gefahr das so Missmatches unter dem eigenen Korb entstehen würden. Diese Strategie überraschte die Wuppertaler und sie kamen über den gesamten Spielverlauf nicht damit zurecht. Lennard Joest eröffnete die Partie mit einem guten Drive zum Brett zum 2:0 für die Toros, musste dann aber wenig später aufgrund einer Verletzung aufgeben. Ein Ausfall der den Hausherren vor allem im Abschluss sehr weh tun sollte. Der Ball lief gut durch die Reihen der Hausherren, aber man fand nicht so recht den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss und so mussten einige Würfe mit ablaufender Uhr genommen werden, die man nicht unbedingt als optimal bezeichnen würde. Aber auch bei den Gästen war dies deutlich zu erkennen, denn auch hier stockte der sonst so flüssige Abschluss und nur wenige Würfe fanden ihr Ziel. Beim Stand von 15:16 ging es dann in die erste Pause.
Kuriose Szene verhindert Halbzeitführung der Toros
Hier übernahmen die Hausherren wieder und gingen durch Treffer von Leo Stier und Kai Lagemann über die Stationen 23:19 und 31:27 immer wieder in Führung. Viel Hektik bestimmte ab der 16 Spielminute nun das Spiel. Die Krönung hierbei stellte die letzte Spielminute vor der Pause dar. Als Timo Hölz einen Ball an der Mittellinie eroberte und Hannes Scholz auf die Reise schickte, der verlegte den Wurf. Und nach gefühlten 100 Ballberührungen flog dieser irgendwie in Richtung des Korbers der Hausherren und brachte die Führung zurück zu den Gästen. Diese gingen dann mit 33:31 in die Halbzeitpause.



Stats: Deutscher Basketball-Bund e.V.
Wer hat den Deckel auf den Korb gelegt?
Doch nun war irgendwie der Wurm im Abschluss der Hausherren drin. Es wollte einfach kein Ball mehr durch den Wuppertaler Korb fallen. Es dauerte fünf Minuten ehe die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit für die Toros an der Anzeigetafel erschienen. Mittlerweile war der Vorsprung auf 45:33 angewachsen, aber das Spiel war noch lang und noch hatte das Team nicht aufgegeben. Denn die Verteidigung wurde von Minute zu Minute besser und stellte Wuppertal vor immer größere Probleme. In der 29 Spielminute traf Wuppertals bester Werfer des Tages M. Moebes zum 48:35, was allerdings für die kommenden zehn Spielminuten die letzten Punkte der Gäste sein sollten. Beim Stand von 37:48 ging es dann ins Schlussviertel. Die Toros rührten nun Beton an und verteidigten den eigenen Korb „mit dem Messer zwischen den Zähnen“. Nur der Abschluss blieb das Sorgenkind, dort agierten die Toros zu vorsichtig. Als Leo Stier mit seinem 17. Punkt allerdings das 45:50 erzielte und die Toros erneut den Angriff stoppten, hatten die gut 30 Fans und das Team noch einmal Hoffnung das Spiel zu drehen. Der Wurf verfehlte allerdings sein Ziel und auch der vermeintliche Kontakt blieb ungeahndet. Und dann trafen die Gäste doch noch einen zweiten Wurf im Schlussviertel und besiegelten so alle Hoffnungen der Toros. Mit dem 45:53 Erfolg im Gepäck traten die Wuppertaler die Heimreise an und bleiben so auch dank des Erfolges der Toros über die TG Düsseldorf vor zwei Wochen im Aufstiegsrennen dabei.
Das sagt der Interimstrainer Nico Schröder zum Spiel:
Es war natürlich heute eine besondere Situation, mit den vielen Problem die wir im Laufe der Saison und besonders in den letzten Wochen hatten, konnten wir nicht richtig trainieren und dann musste ich heute auch noch die Trainer ersetzen. Diese Situation zeichnete sich allerdings bereits am Mittwoch ab und so erarbeiteten wir gemeinsam die Verteidigungsstrategie für dieses Spiel und ich steckte zumindest etwas tiefer drin. Allerdings hatte ich so keine Zeit mich in den Angriff einzuarbeiten und dort haben wir heute zu viele Gelegenheiten ausgelassen. Jeder Trainer hat immer eine etwas andere Philosophie wie er spielen möchte und auch wenn ich als sportlicher Leiter schon einiges vorgebe, haben die Coaches viele Freiheiten um sich zu entfalten. Aber das soll keine Ausrede sein, wir haben einen super Job gemacht und die Gegner mit der switch Defense vor große Probleme gestellt. Der Trainer der Wuppertaler war sichtlich beeindruckt und hatte gerade in der zweiten Hälfte kaum noch Lösungen gefunden. Die fünf Punkte im Schlussabschnitt waren Einzelaktionen. In der Summe muss man sagen, wie so oft hatten wir es selbst in der Hand das Spiel für uns zu entscheiden, aber haben es nicht geschafft aus der Verteidigung heraus auch einfache Punkte zu kreieren. Mit Stützelberg kommt nächste Woche eine weitere Mannschaft die oben mitspielt und da gilt es nun sich zu belohnen und mit einem Erfolg sich etwas mehr Luft zu den Abstiegsrängen zu verschaffen. Aber da stehen hoffentlich die „echten Coaches“ wieder an der Linie.
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