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Spielbericht vom Sa, 21.01.23 (He-1)
Toros gewinnen denkbar knapp gegen den Barmer TV
Wer auf Krimis steht der kam am Samstagabend in Bornheim voll auf seine Kosten. Alfred Hitchcock hätte es nicht besser schreiben können.
Beide Teams wussten um die Bedeutung dieser Partie und starteten entsprecht nervös in die Begegnung. Die Toros treffen in den nächsten beiden Spielen auf den Tabellenersten und Tabellenzweiten und wollten sich mit dem Erfolg gegen die Wuppertaler genug Selbstvertrauen holen. Allerdings hatten die Gäste den besseren Start und lagen zur Mitte des ersten Viertels mit 9:3 in Führung. Die Hausherren fanden zwar immer wieder die zum Korb schneidenden Spieler, aber die vergaben ihre Chancen. Auch die Würfe aus der Distanz fanden nicht ihr Ziel und so waren es dann eher Einzelaktionen die zum Erfolg führten. Genau diese hielten die Mannschaft dann im Spiel und mit einem Rückstand von 14:17 ging es in die erste Pause. Im zweiten Viertel schien der offensive Knoten geplatzt zu sein und die Anspiele unter dem Korb konnten auch in Punkte umgewandelt werden. Nach vier gespielten Minuten konnten die Hausherren zum 23:23 erstmals ausgleichen. Die Toros drückten aufs Tempo, wohingegen die Gäste versuchten jeden Angriff lang auszuspielen. Das geduldige Spiel der Gäste wurde dann auch oft belohnt und so wechselte dir Führung mehrfach zwischen beiden Mannschaften hin und her. Zwei unglückliche Aktionen und zwei verfehlte Freiwürfe der Vorgebirgler sorgten dann für den 31:37 Rückstand zur Pause.
Sekt oder Selters mit dem letzten Wurf
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Toros angeführt von Henning Bromberg, der ein paar ganz wilde Dinger von jenseits der Dreierlinie traf, das Spiel und drückten mit unheimlichem Tempo dem Spiel ihren Stempel auf. Schnell lagen sie in Führung und konnten diese bis auf acht Zähler ausbauen. Erneut spielte die Freiwurflinie kurz vor der Pause eine Rolle, dieses mal allerdings für die Gäste die Ihre Würfe trafen und wieder auf 49:53 verkürzten. Diesen Vorsprung verteidigten die Hausherren nun bis zur letzten Spielminute, quasi im Gleichschritt punkteten beide Mannschaften. Die Gastgeber vornehmlich aus der Distanz, wohingegen die Gäste nach dem Ausscheiden vom Sechtemer Kapitän Vulle Vulevic, ihre Vorteile beim Rebound nutzen und unter dem Korb die Punkte erzielten. Aber wie es in so einem Krimi ist, macht der Schlussakt es erst so richtig spannend. Wuppertal verkürzt 33,6 Sekunden vor dem Ende zum 69:70 und Coach Hartmann bittet daraufhin sein Team zur Seitenlinie um die nun folgenden Angriffe zu besprechen. Allerdings landet der Einwurf im Aus und der Ball geht zu den Gästen. Die wiederum machen es nicht besser und passen den Ball zurück zu Sechtem, so dass außer ein paar vergangen Sekunden und etlichen grauen Haaren der Fans, nicht viel passiert ist. Der Wurf der Hausherren verfehlte sein Ziel und Wuppertal blieben noch zehn Sekunden für den entscheidenden Pansch. Sechtems jüngster Niels Montenahr, kam unglücklich in den Laufweg des Wuppertalerangreifers und schickte diesen an die Linie. Noch 5 Sekunden zu spielen und den möglichen Sieg vielleicht aus der Hand gegeben. Aber der Werfer verfehlte seinen zweiten Wurf und ausgerecht Niels bekam die Chance seinen Fehler wieder gut zu machen. Der 19jährige nahm all seinen Mut zusammen stürmte über das Feld zum Korb und konnte dort nur mit einem Foul gestoppt werden. Die Schiedsrichter entschieden auf einen Restspielzeit von 0,5 Sekunden, somit hieß es Barfuß oder Lackschuh, denn die verbleibende Zeit würde zu keinem Wurf mehr reichen. Der erste Wurf tanzte auf dem Ring entschied sich dann aber nicht in den Korb zu rollen, nun war es also der letzte Wurf der den Sieg oder die Verlängerung bringen sollte. Und als hätte er nur auf diesen Wurf gewartet ging er an die Linie um den Wurf zum 71:70 Erfolg der Hausherren zu versenken.
Fazit von Nico Schröder (sportlicher Leiter)
Ein spannendes Spiel mit einem für uns gutem Ergebnis, so könnte man es zusammenfassen. Aber natürlich ist es viel mehr. Zuletzt hatte das Team in den Spielen immer wieder Phasen in denen es unkonzentriert war und dort dann den Gegner davon ziehen lassen hat. Das hat die Mannschaft heute nicht gehabt, jeder Spieler kannte seine Rolle und weis was er zu tun hatte. Natürlich kann man sagen, hier waren wir nicht clever genug oder da müssen wir besser zufassen. Aber das ist in jedem Spiel so und wer das Haar in der Suppe sucht, der findet es auch. Ich bin mit der Entwicklung unserer jungen Spieler mehr als zufrieden und man kann klar die Handschrift und das Konzept des Trainers erkennen. Das ist das, was wir uns wünschen und das was ich mir vorstelle. Auch wenn die bisherigen Ergebnisse nicht so waren wie wir als Verein es uns vorstellen. Das Ziel ist der Weg und der heißt in dieser Saison weiter zusammenwachsen und die Klasse zu halten. Nun kommen zwei Top Teams die sicherlich sehr guten Basketball zeigen werden und wir können, so hoffe ich, mit diesen Teams schritthalten.
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